Über uns

Die Arbeitsgruppe für Theaterhistoriographie der Gesellschaft für Theaterwissenschaft e. V. wurde im Oktober 2002 in München konstituiert und zählt rund 40 Mitglieder.

Sie widmet sich erstens einem gemeinsamen Projekt, das die Arbeitsgruppe längerfristig diskutiert und in eine Publikation münden lässt. Zweitens unterhält sie ein Netzwerk für Doktorandinnen und Doktoranden, die im Rahmen der Arbeitsgruppe ihre Dissertationsprojekte vorstellen und diskutieren können. Drittens bietet die Arbeitsgruppe eine Plattform, um sich wechselseitig über größere Forschungsprojekte zu informieren.

Über diese Website informiert die Arbeitsgruppe über ihre Tätigkeiten, die Einladung zu den Veranstaltungen erfolgt per E-Mail.

Kontakt: Stefan Hulfeld (Universität Wien)

 

Projekte

Hier können alle Mitglieder der Arbeitsgruppe aber auch Dritte über theaterhistoriographische Forschungs- und Buchprojekte informieren, die im deutschsprachigen Raum erarbeitet werden oder die den deutschsprachigen Raum betreffen.

Kontaktieren Sie bitte webmaster@theaterhistorigraphie.net um einen Zugangscode zu erhalten.


 

Zuletzt aktualisierte Projekte

 

[Drittmittelprojekt] Oskar Eberle (1902-1956)

Im Rückgriff auf die Vergangenheit und in Abgrenzung vom „fremden“ Theater versuchte der in Schwyz aufgewachsene Theaterwissenschaftler, Dramatiker und Regisseur Oskar Eberle eine nationale Theateridentität zu konstruieren und das Schweizer Theaterschaffen anhand theoretischer Schriften und praktischer Arbeiten mit Laiendarstellern zu reformieren. Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts Zu Lebzeiten als Erneuerer des Laientheaters und Regisseur nationaler …

[Dissertation] Meyerholds »uslovnyj teatr« oder Groteske auf dem Scheitelpunkt. Theaterkunst zwischen Russland und Europa in der Moderne des 20. Jahrhunderts (Arbeitstitel)

Die Dissertation befasst sich mit der osteuropäischen Theateravantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zentraler Gegenstand dabei ist die Tätigkeit des russischen Regisseurs und Theatererneuerers Vsevolod Ė. Meyerhold und seine hierfür grundlegende Konzeption des »uslovnyj teatr«, welche er 1912/13 in seinem Hauptmanifest »Balagan« (Jahrmarkttheater) formulierte. Den Ausgangspunkt und Rahmen bildet eine exemplarische Inszenierungsarbeit Meyerholds in Moskau …

[Dissertation] Theaterlobby gegen Zirkus. Zur Wende im Kräfteverhältnis zweier Theaterformen zwischen 1869 und 1918 in Berlin

Die Dissertation widmet sich dem Verhältnis von Zirkus und Theater im sogenannten langen 19. Jahrhundert in Berlin. Im Forschungszeitraum wurde das Bildungs- und Literaturtheater kontinuierlich aufgewertet und ab 1918 als Institution der Hochkultur etabliert. Um 1850 erlangte auch der Zirkus einen festen Platz in der deutschsprachigen Theaterlandschaft und trat mit dem bürgerlichen Theater in Konkurrenz …

[Dissertation] Szenen bürgerlicher Festkultur. Frankfurt a.M. zwischen Nostalgie und Zukunftslust um 1900.

Ausgehend von bislang unerforschten Archivmaterialien aus der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln zur Frankfurter Festkultur geht das Promotionsprojekt der Frage nach, inwiefern sich theatrale und performative Praktiken am Ende des 19. Jahrhunderts an der Formatierung neuer Wahrnehmungsformen und an der Akzeptanz neuer Technologien und Medien beteiligen.  Dabei ist zum einen die zeitliche Fokussierung bedeutend – das Ende des 19. Jahrhunderts als eine Zeit des Aufbruchs in die Moderne …

[Dissertation] Enter Oberammergau. Zur Konstituierung und Institutionalisierung des hybriden Raumes Oberammergau seit dem 19. Jahrhundert

Unter dem Arbeitstitel „Enter Oberammergau. Zur Konstituierung des hybriden Raumes Oberammergau seit dem 19. Jahrhundert“ widmet sich das Promotionsvorhaben Oberammergau und seinem Passionsspiel aus raumtheoretisch-szenographischer Perspektive und untersucht den „Raum Oberammergau“ in seinem historischen Wandel ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf der Grundlage von quellenanalytischen Studien stehen im Fokus der Forschung sowohl Fragen nach …

[Dissertation] Traditioneller Fortschritt. Die elektrische Moderne im provinziellen Hoftheater

Das Dissertationsvorhaben befasst sich mit der Technisierung und Elektrifizierung des Hoftheaters Stuttgart, also einem höfischen Theater abseits der großen Metropolen, um 1900. Das neue elektrische Licht wird in dieser Zeit mit Bedeutung aufgeladen, wird mit Konzepten von sozialem und kulturellem Fortschritt und bürgerlichem Zukunftsoptimismus verknüpft. Zugleich treten jedoch Zukunftsängste und ein Festhalten am Bestehenden auf. …

[Dissertation] Theaterausstellungen, Ausstellungsmedien und Geisteswissenschaften um 1900

Das Dissertationsprojekt widmet sich drei großen Theaterausstellungen: die Internationale Ausstellung für Musik- und Theaterwesen Wien 1892, die Deutsche Theaterausstellung Berlin 1910 und die Deutsche Theater-Ausstellung Magdeburg 1927. Diese Ausstellungen präsentierten einem breiten wie einem fachlichen Publikum zeitgenössische Theaterkunst, Theatergeschichte, Theaterindustrie und ‑gewerbe sowie die Beziehungen des Theaters mit anderen Künsten und Medien.  Anhand der drei …

[Dissertation] Dramaturgie als diskursive Schaltstelle. Relationen zwischen Theater und Gesellschaft in der BRD der 70er Jahre (Arbeitstitel)

Im Zentrum dieser Dissertation stehen theaterdramaturgische Verfahren im Kontext der Bundesrepublik Deutschland der 1970er Jahren, mit besonderem Fokus auf Produktionsdramaturgie. Dabei sollten die Arbeitsweisen von Dramaturg*innen sowie ihre jeweils unterschiedlich gestaltete Teilnahme an der Ensemblearbeit anhand konkreter Beispielfälle aus der damaligen bundesdeutschen Theaterlandschaft (Schaubühne am Halleschen Ufer Berlin, Schauspiel Stuttgart und Schauspielhaus Bochum, Staatliche Schauspielbühnen …

Oskar Eberle (1902-1956)

Im Rückgriff auf die Vergangenheit und in Abgrenzung vom „fremden“ Theater versuchte der in Schwyz aufgewachsene Theaterwissenschaftler, Dramatiker und Regisseur Oskar Eberle eine nationale Theateridentität zu konstruieren und das Schweizer Theaterschaffen anhand theoretischer Schriften und praktischer Arbeiten mit Laiendarstellern zu reformieren. Inhalt und Ziel des Forschungsprojekts Zu Lebzeiten als Erneuerer des Laientheaters und Regisseur nationaler …

Herausbildung eines deutschen Theaterrepertoires (1650–1730): Die Cicognini-Rezeption

Giacinto Andrea Cicognini (1606–1649) war in der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts einer der meistgespielten Dramatiker, dessen Stücke zum wirtschaftlichen Fundament früher deutschsprachiger Wandertruppen gehörten. Während sich nach dem Dreißigjährigen Krieg deutsche Schauspieler allmählich von ihren englischen Truppen und Spieltexten emanzipierten, erwies sich die Übersetzung italienischer und französischer Stücke als zentraler Schritt, um ein Repertoire …

Meyerholds »uslovnyj teatr« oder Groteske auf dem Scheitelpunkt. Theaterkunst zwischen Russland und Europa in der Moderne des 20. Jahrhunderts (Arbeitstitel)

Die Dissertation befasst sich mit der osteuropäischen Theateravantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zentraler Gegenstand dabei ist die Tätigkeit des russischen Regisseurs und Theatererneuerers Vsevolod Ė. Meyerhold und seine hierfür grundlegende Konzeption des »uslovnyj teatr«, welche er 1912/13 in seinem Hauptmanifest »Balagan« (Jahrmarkttheater) formulierte. Den Ausgangspunkt und Rahmen bildet eine exemplarische Inszenierungsarbeit Meyerholds in Moskau …

Theaterlobby gegen Zirkus. Zur Wende im Kräfteverhältnis zweier Theaterformen zwischen 1869 und 1918 in Berlin

Die Dissertation widmet sich dem Verhältnis von Zirkus und Theater im sogenannten langen 19. Jahrhundert in Berlin. Im Forschungszeitraum wurde das Bildungs- und Literaturtheater kontinuierlich aufgewertet und ab 1918 als Institution der Hochkultur etabliert. Um 1850 erlangte auch der Zirkus einen festen Platz in der deutschsprachigen Theaterlandschaft und trat mit dem bürgerlichen Theater in Konkurrenz …

Szenen bürgerlicher Festkultur. Frankfurt a.M. zwischen Nostalgie und Zukunftslust um 1900.

Ausgehend von bislang unerforschten Archivmaterialien aus der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln zur Frankfurter Festkultur geht das Promotionsprojekt der Frage nach, inwiefern sich theatrale und performative Praktiken am Ende des 19. Jahrhunderts an der Formatierung neuer Wahrnehmungsformen und an der Akzeptanz neuer Technologien und Medien beteiligen.  Dabei ist zum einen die zeitliche Fokussierung bedeutend – das Ende des 19. Jahrhunderts als eine Zeit des Aufbruchs in die Moderne …

Enter Oberammergau. Zur Konstituierung und Institutionalisierung des hybriden Raumes Oberammergau seit dem 19. Jahrhundert

Unter dem Arbeitstitel „Enter Oberammergau. Zur Konstituierung des hybriden Raumes Oberammergau seit dem 19. Jahrhundert“ widmet sich das Promotionsvorhaben Oberammergau und seinem Passionsspiel aus raumtheoretisch-szenographischer Perspektive und untersucht den „Raum Oberammergau“ in seinem historischen Wandel ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf der Grundlage von quellenanalytischen Studien stehen im Fokus der Forschung sowohl Fragen nach …

Traditioneller Fortschritt. Die elektrische Moderne im provinziellen Hoftheater

Das Dissertationsvorhaben befasst sich mit der Technisierung und Elektrifizierung des Hoftheaters Stuttgart, also einem höfischen Theater abseits der großen Metropolen, um 1900. Das neue elektrische Licht wird in dieser Zeit mit Bedeutung aufgeladen, wird mit Konzepten von sozialem und kulturellem Fortschritt und bürgerlichem Zukunftsoptimismus verknüpft. Zugleich treten jedoch Zukunftsängste und ein Festhalten am Bestehenden auf. …

Theaterausstellungen, Ausstellungsmedien und Geisteswissenschaften um 1900

Das Dissertationsprojekt widmet sich drei großen Theaterausstellungen: die Internationale Ausstellung für Musik- und Theaterwesen Wien 1892, die Deutsche Theaterausstellung Berlin 1910 und die Deutsche Theater-Ausstellung Magdeburg 1927. Diese Ausstellungen präsentierten einem breiten wie einem fachlichen Publikum zeitgenössische Theaterkunst, Theatergeschichte, Theaterindustrie und ‑gewerbe sowie die Beziehungen des Theaters mit anderen Künsten und Medien.  Anhand der drei …

Dramaturgie als diskursive Schaltstelle. Relationen zwischen Theater und Gesellschaft in der BRD der 70er Jahre (Arbeitstitel)

Im Zentrum dieser Dissertation stehen theaterdramaturgische Verfahren im Kontext der Bundesrepublik Deutschland der 1970er Jahren, mit besonderem Fokus auf Produktionsdramaturgie. Dabei sollten die Arbeitsweisen von Dramaturg*innen sowie ihre jeweils unterschiedlich gestaltete Teilnahme an der Ensemblearbeit anhand konkreter Beispielfälle aus der damaligen bundesdeutschen Theaterlandschaft (Schaubühne am Halleschen Ufer Berlin, Schauspiel Stuttgart und Schauspielhaus Bochum, Staatliche Schauspielbühnen …

Von Theater- und Gesellschaftsvorstellungen: Theatralität und Jüdisch-Sein in der Wiener Moderne

Die theatrale Dimension jüdischer Erfahrung in der Moderne ist Ausgangspunkt des Dissertationsprojekts, das Jüdische Geschichte und Theatergeschichte des Wiener Fin de Siècle verbindend befragt. Es verfolgt dabei anhand von historiographischen Materialstudien die Aushandlung von jüdischer Zugehörigkeit im Zusammenhang mit der Marginalisierung und Legitimation bestimmter Theatertraditionen. Diese theater- und kulturhistorischen Verdrängungs- und Aufwertungsprozesse werden im Gefüge …

Publikationen

Hier können alle Mitglieder der Arbeitsgruppe aber auch Dritte über theaterhistoriographische Neuerscheinungen informieren, die im deutschsprachigen Raum erarbeitet wurden, oder die den deutschsprachigen Raum betreffen.

Kontaktieren Sie bitte webmaster@theaterhistorigraphie.net um einen Zugangscode zu erhalten.

2018

Taubert, Sofie T

Die Szene des Wunderbaren. Die Shakespeare-Elfen im Wechselspiel von Musik und Maschine. Buch

1, J.B. Metzler: Stuttgart 2018, 2018, ISBN: 978-3-476-04573-7.

Abstract | Links | BibTeX

Herfert, Caroline

Orient im Rampenlicht. Inszenierung des Anderen in Wien um 1900 Buch

Neofelis-Verlag, Berlin, 2018, ISBN: 978-3-95808-160-4.

Abstract | Links | BibTeX

Kontakt

Für Belange der Arbeitsgruppe kontaktieren Sie bitte

Stefan Hulfeld
Universität Wien
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Für Belange im Zusammenhang mit dieser Website kontaktieren Sie bitte
webmaster@theaterhistoriographie.net